Baby erblickte Ende November das Licht der Welt 

Heißt das Baby wirklich „Schannaya-Helmtraudt“? Das steckt hinter der irren Geburtsanzeige

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Viele Eltern veröffentlichen nach der Geburt ihres Kindes eine Geburtsanzeige. Der Name eines Mädchens sorgte bei den Lesern einer deutschen Tageszeitung für Diskussionen. 

Eigentlich wollten die Eltern eines kleinen Mädchens mit einer Geburtsanzeige ihre Freude ausdrücken. Der Name der Kleinen sorgte jedoch zunächst für Diskussionen. 

Update vom 27. Dezember 2018, 10.34 Uhr: Viele Eltern wählen einen ungewöhnlichen Namen für ihren Sprössling. Während Kim Kardashian Mutter einer North West ist, erfreut sich Sängerin Sarah Connor an ihrer Delphine Malou. Schwimmerin Franziska van Almsick ist Mutter von Mo Vito, und Ausnahme-Künstler David Bowie nannte seinen Sohn zunächst Zowie Bowie. In der Tageszeitung Neue Westfälische tauchte nun eine wahrlich kuriose Geburtsanzeige auf, besonders der Name des Neugeborenen sorgte für Entsetzen.

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Wie in den meisten gewöhnlichen Geburtsanzeigen verdeutlichten auch die Eltern des Ende November geborenen Mädchens ihre Freude: „Endlich bist du da!“ Während die Anzeige auch liebevolle Grüße der Angehörigen enthält, dürfte das Augenmerk der meisten Leser jedoch auf dem Namen des Babys gelegen haben. Mit einem Kopfumfang von 45 cm erblickte Schannaya-Helmtraudt das Licht der Welt, ist zu erfahren.

Nachdem die Anzeige bei ihrer Veröffentlichung Ende November bei Lesern der Tageszeitung scheinbar für regen Diskussionsbedarf sorgte, hakten die Kollegen der „Neue Westfälische“ bei den Eltern nach, die über die viele Kritik nur lächeln konnten. Demnach sei ihr Töchterchen gar nicht auf den außergewöhnlichen Namen Schannaya-Helmtraudt getauft worden. 

Da sich die beiden nach der Geburt auf noch keinen endgültigen Namen einigen konnten, sei die Anzeige mit einem Übergangsnamen veröffentlicht worden. Schannaya-Helmtraudt sei der „Arbeitstitel der Nachbarn“ gewesen, schreibt die NW. Auf welchen Namen die einstige Schannaya-Helmtraudt nun tatsächlich hört, verrieten die Eltern jedoch nicht. 

Frau gibt Baby kreativen Vornamen - und verteidigt ihn mit merkwürdigen Worten

Eine andere kuriose Vornamen-Geschichte vom 12. Dezember 2018:

Auf Reddit postet ein User einen Screenshot einer Facebookgruppe - und der Inhalt überrascht. Es geht um den kleinen Squire Sebastian Senator und dessen Baby-Party - die abgesagt wird. Die Verfasserin des Postes ist offenbar die Mutter des Babys.

Sie habe sich schweren Herzens dazu entschieden die Party abzusagen und nur eine kleinere im engsten Kreis zu feiern. Der Grund dafür: Es sei zu viel Unsinn über den Namen ihres Sohnes geredet worden. 

Mutter rechtfertigt sich: „Name meines Babys wird eine Revolution sein“

Hier noch einmal der Name: Squire Sebastian Senator. Übersetzt: Gutsherr Sebastian Senator. Sie stamme aus einer Familie von Gutsherren und Senatoren - diese hätten das Überleben der Familie gesichert. „Dieser Name vermittelt Macht. Er vermittelt Wohlstand. Er vermittelt Erfolg“, schreibt sie. „Der Name meines Babys wird eine Revolution sein. Er wird Leute dazubringen, alles infrage zu stellen.“

Und weiter: „Squire Sebastian Senator wird ein machtvolles, gesundes Leben führen. Sein Selbstvertrauen wird nicht geschmälert werden, nur weil sein Name nicht gewöhnlich ist. Stattdessen wird er außergewöhnlich sein.“

Squire Sebastian Senator: Mutter besteht auf dem vollen Namen

Außerdem solle das Baby keinen Spitznamen bekommen. Squire Sebastian Senator - das sei nur sein Vorname. Und seinen vollen Vornamen solle auch bitte jeder benutzen: „Es wird ihm nicht erlaubt sein, einen Spitznamen zu haben, er muss bei seinem kompletten vollen Namen genannt werden.“

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Mutter reagiert auf Kritik am Namen Squire Sebastian Senator

Sie könne es nicht fassen, wie verurteilend ihre Freunde und Familie auf den Namen reagiert hätten. „Wie könnt ihr ein ungeborenes Kind verurteilen?? Was stimmt mit euch nicht??“ Niemand könne sie zwingen, den Namen zu ändern. Stattdessen ziehe sie ihre eigenen Konsequenzen: „Ihr werdet nicht an dem Leben meines Babys teilhaben und das alles nur, weil ihr ihn verurteilt habt.“

Eine weitere kuriose Geschichte: Aus Rache an einer Behörde hängt ein Anwohner einen gigantischen Mittelfinger in fünf Metern Höhe auf - und die Behörde kann nichts dagegen tun.

Eine schreckliche Geschichte ist diese hier: Jennifer S. ging auf ihr erstes Date, doch der Abend endete in einer Tragödie. Jetzt wird nach einem Mann gesucht, der eiskalt verschwunden sein soll.

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