Freiburg

Mordfall um Hussein K.: Justiz ermittelt gegen Jugendhelfer

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Der Angeklagte Hussein K. im Freiburger Landgericht: Ihm werden in dem seit September laufenden Prozess Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen. Foto: Patrick Seeger

Freiburg (dpa) - Fehler bei der Betreuung und Unterbringung des unter Mordverdacht stehenden Flüchtlings Hussein K. haben die beteiligten Jugendhelfer eingeräumt.

Für die Unterbringung in einer Pflegefamilie habe es keine behördliche Genehmigung gegeben, teilte die private Jugendhilfeorganisation Wiese in Freiburg auf Anfrage mit. Zudem habe Wiese mit den Behörden falsch abgerechnet. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Freiburg sagte am Montag, sie habe Ermittlungen gegen die Organisation aufgenommen.

Hussein K. lebte als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling bei einer Pflegefamilie in Freiburg. Ihm werden in dem seit September laufenden Prozess vor dem Landgericht Freiburg Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen. Er hat zugegeben, im Oktober vergangenen Jahres eine 19 Jahre alte Studentin vergewaltigt, gewürgt und ins Wasser des Flusses Dreisam gelegt zu haben. Dort ertrank sie. Ein Urteil soll im kommenden Frühjahr gesprochen werden.

Pressemitteilungen des Landgerichts zu dem Prozess

Abschlussbericht der Polizei vom 31.1.

Pressemitteilung der Jugendorganisation Wiese zu dem Fall

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