Zeugen rufen Beamte

Autofahrer schläft an der Ampel ein – und wird von der Polizei geweckt

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Ein Mann schlief in seinem Auto an einer roten Ampel ein. 

Nickerchen hinter dem Steuer: Ein Mann hielt am Sonntagmorgen an einer roten Ampel in Münster – und schlief sofort ein. 

Münster – Autofahrer, die am Sonntagmorgen (31. März) auf der Weseler Straße in Richtung A43 unterwegs waren, machten eine überraschende Entdeckung. In einem Auto, das vor einer roten Ampel hielt, war der Fahrer hinter dem Steuer eingeschlafen, wie msl24.de* berichtet. 

Zeugen informierten die Polizei Münster und die Beamten weckten den Mann aus Frankfurt kurze Zeit später auf. Er unterzog sich einem freiwilligen Alkoholtest. 

Münster: Mann an Ampel eingeschlafen – mit 1 Promille

Der ergab, dass der Autofahrer zuvor Alkohol getrunken hatte. Die Promillezahl von 1,04 übersteigt die gesetzlich erlaubte Grenze. Dabei hatte der Mann jedoch noch Glück: "Wenn Sie mit 1,1 Promille oder mehr erwischt werden, sind Sie Ihre Fahrerlaubnis erstmal los. Egal ob als Wiederholungstäter oder nicht", erklärt das Magazin "Autowelt". Dann droht dem Fahrer: 

  • Drei Punkte in Flensburg 
  • eine Geld- (Ersttäter) oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren 
  • zwischen sechs Monaten und fünf Jahren, in Einzelfällen sogar lebenslanger Führerscheinentzug. 

Bei einem Promillewert von 1,04 handelt es sich also, da der Mann keinen Unfall verursacht hat, noch um eine Ordnungswidrigkeit. Diese wird beim ersten Verstoß mit einer Geldstrafe von rund 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg, einer Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) und einem einmonatigem Führerscheinentzug geahndet. Der Mann musste deshalb seinen Führerschein an die Polizisten aus Münster abgeben. 

An einer Ampel vor der A43 schlief ein Mann hinter dem Steuer ein. 

In der Domstadt kam es vor wenigen Tagen zu einem schlimmen Unfall: Ein 82-Jähriger wollte auf der B54 bei Münster wenden – dann wurde er von einem Bus gerammt. Ein noch ungeklärter Fall beschäftigt weiterhin die Polizei Münster: Zwei Kinder waren auf ihren Fahrrädern unterwegs, als sie von Jugendlichen überfallen wurden. Einer der Täter hatte ein markantes Markenzeichen.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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