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Nach den tödlichen Schüssen in Bargdorf: Tathergang weitestgehend geklärt

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Drei Tote auf Grundstücken - Ermittlungen
Ein Ermittler der Polizei am Tatort. Bei Bienenbüttel sind drei Tote gefunden worden. © Philipp Schulze/dpa

Der Hergang der schrecklichen Ereignisse von Freitagmittag (10. Juni) im Bienenbütteler Ortsteil Bargdorf, wo auf zwei benachbarten Grundstücken drei Leichen mit Schusswunden entdeckt worden waren, ist gut 24 Stunden später weitestgehend ausermittelt. Das erklärte Kai Richter, Pressesprecher der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, am Sonnabend im Gespräch mit der AZ-Redaktion.

Bienenbüttel – Nach der Tatortaufnahme und Spurensicherung, die am heutigen Sonnabend vor Ort in der Siedlung Röpers Heide mit letzten Detailarbeiten abgeschlossen werden sollte, steht demnach „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit“ (Richter) fest, dass ein 85-jähriger Anwohner das Nachbar-Ehepaar auf dessen Grundstück erschossen hat, wie az-online.de berichtet. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ist ebenfalls in die Ermittlingen eingebunden.

Tatwerkzeug war laut Richter eine Kurzwaffe aus dem umfangreichen Waffenbesitz des ehemaligen Jägers. Nach Erkenntnissen der Ermittler lagen die Nachbarschaftsparteien schon über einen längeren, nicht konkreter benannten Zeitraum immer wieder im Zwist miteinander. Warum? Dazu gibt es keine gesicherten Erkenntnisse – in der Vergangenheit aber soll es allenfalls um nicht gravierende Dinge gegangen sein.

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