Mann stirbt in Frankreich

Tödliche Tragödie auf Kirmes: Vater vor Augen seiner Kinder aus Gondel geschleudert

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Ermittler untersuchen das Fahrgeschäft, in dem es zu dem Unglück kam.

In der französischen Stadt Neuville-sur-Saône ist es am Samstag zu einem schrecklichen Unfall gekommen, als Teile eines Fahrgeschäfts auf einer Kirmes in sich zusammenbrachen.

Neuville-sur-Saône - Bei einem Unfall auf einer Kirmes in Frankreich ist am Samstag ein Mann ums Leben gekommen. Der Familienvater wurde in Neuville-sur-Saône nördlich von Lyon aus zunächst ungeklärter Ursache aus der Gondel eines Fahrgeschäfts geschleudert, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Der etwa 40 Jahre alt Mann hatte die Osterkirmes am Ufer der Saône den Angaben zufolge mit seinen beiden Kindern besucht.

Bei dem Fahrgeschäft handelte es sich um ein Karussell mit 14 auf- und absteigenden Gondeln. Plötzlich seien Teile des Fahrgeschäfts in sich zusammengestürzt, sagte Vize-Bürgermeister Laurent Buffard. Mehrere Gondeln seien zu Boden gekracht, dabei sei der Mann hinausgeschleudert worden.

In diesem Fahrgeschäft spielte sich die Tragödie ab.

Ein achtjähriges Kind wurde bei dem Unglück verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Es schwebt nach Angaben der Behörden aber nicht in Lebensgefahr. Zwölf weitere Kirmesbesucher, die einen Schock erlitten, wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt. Die meisten von ihnen hatten den Angaben zufolge in dem Karussell gesessen.

Die Polizei leitete Ermittlungen ein, um die genaue Ursache des Unglücks zu klären, und befragte den Betreiber des Karussells. Das Rathaus ordnete nach dem Unglück an, alle Fahrgeschäfte auf der Kirmes zu schließen.

Vor etwa einem Jahr war es in einem Freizeitpark im Südwesten Chinas ebenfalls zu einem schrecklichen Unfall gekommen. Damals war eine 14-Jährige aus einem Fahrgeschäft katapultiert worden und in den Tod gestürzt.

afp/tz

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