Auf A 24 in Brandenburg

Reisebus mit 70 Passagieren verunglückt - Fahrer unter Medikamenten-Einfluss?

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Der verunglückte Reisebus auf der A 24 zwischen Herzsprung und Dreieck Wittstock-Dosse.

Ein mit rund 70 Menschen besetzter Reisebus ist am Sonntagabend auf dem Weg von Berlin nach Hamburg verunglückt. Der Fahrer war womöglich nicht fahrtüchtig.

Ein Unfall eines Reisebusses mit zwei Autos auf der A 24 in Brandenburg ist glimpflich verlaufen. Zwei Insassen eines Pkws seien schwer verletzt worden, einige der etwa 70 Passagiere des Busses hätten einen Schock erlitten, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend der Deutschen Presse-Agentur. Es bestehe der Verdacht, dass der Fahrer nicht fahrtüchtig gewesen sei und unter Medikamenteneinfluss gestanden habe, eine Blutprobe sei angeordnet. Der Bus war auf dem Weg von Berlin nach Hamburg. Die mehrstündige Sperrung der Autobahn wurde am Abend aufgehoben.

Der Bus rammte zwischen Herzsprung und Dreieck Wittstock-Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) zunächst ein Fahrzeug beim Überholen und schob dann ein weiteres rund 300 Meter vor sich her, wie der Sprecher sagte. Dessen Fahrerin und ein zweiter Insasse wurden schwer verletzt. Dann geriet der Bus nach rechts über den Fahrbahnrand hinaus und musste in Schräglage abgestützt werden, um nicht umzustürzen. Der Polizeisprecher sagte, der Bus solle im Laufe der Nacht geborgen werden.

Wie ein Polizeisprecher weiter mitteilte, handelt es sich um einen Flixbus, der aus Berlin über Hamburg nach Kiel fahren wollte. Ein Ersatzbus sei eingesetzt worden, um die Fahrgäste aufzunehmen. Einige Businsassen mussten versorgt werden, weil sie nicht an ihre Medikamente kamen, die sich noch im Bus befanden. Während der Wartezeit auf den Ersatzbus seien die Passagiere vom Katastrophenschutz mit Decken und Verpflegung versorgt worden, sagte der Sprecher.

dpa

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