Tierischer Notfall

Safari in der Stadt: Zirkus-Zebras sorgen für Aufregung in Dresden - Ein Polizist verletzt

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Die Polizei fängt die entlaufenen Tiere ein.

Vier Zebras sind am Montagmorgen in Dresden aus einem Weihnachtszirkus entlaufen und haben für Aufregung in der Innenstadt gesorgt. Die Polizei musste anrücken.

Update 4.07.: Dutzende Spezialkräfte der Polizei haben die Kinderklinik in Dresden-Neustadt bewacht, nachdem ein Vater Waffengewalt angedroht hatte. Das Jugendamt hatte sein Baby in Obhut nehmen wollen. 

Update 16.37 Uhr: Wie die Polizei am Montagnachmittag mitteilte, soll ein Zebra nach dem Versuch, es einzufangen, aus Stress gestorben sein. Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt, alle vier seien eingefangen worden.

Dresden - Vier aus dem gastierenden Dresdner Weihnachtszirkus entlaufene Zebras haben am Montag für Aufregung gesorgt. Die Tiere stoben am Vormittag am Landtagsgebäude am Elbufer vorbei in Richtung Altstadt, ein Abgeordneter postete ein Foto der ungewöhnlichen Szenerie bei Twitter. Polizisten verfolgten daraufhin die schwarz-weiß Gestreiften in sieben Streifenwagen und zu Pferde. „Sie sind wieder eingefangen“, sagte ein Polizeisprecher anderthalb Stunden nach dem ersten Hinweis.

„Von den Tieren ging keine Gefahr aus, aber es galt, Schaden im Straßenverkehr zu vermeiden“, erklärte der Beamte. Die Schwierigkeit für die Kollegen habe darin bestanden, dass sie nicht im Quartett galoppierten. „Jedes Zebra rannte in eine andere Richtung.“ Bei der Aktion wurde ein Polizist verletzt. „Ein Zebra hat zugetreten.“ Die Tiere wurden inzwischen zurück zum Zirkus gebracht.

Vor einigen Tagen hatte eine Gruppe Wildschweine eine Kleinstadt terrorisiert.

dpa

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