Verrückte Geschichte aus der Schweiz

Schwarzfahrer will 50 Jahre nach der „Tat“ seine Strafe bezahlen

Fünfzig Jahre nach ein paar Schwarzfahrten mit der Bahn macht ein Schweizer reinen Tisch.

Zürich - „Ich bereue die Handlung, entschuldige mich; will die Sache vor Menschen und Gott ordnen“, schrieb der Mann an das Bahnunternehmen RBS, das den Brief am Donnerstag auf Facebook veröffentlichte. Das Unternehmen möge ihm einen Einzahlungsschein zusenden. Dann werde er einen Franken-Betrag zur freien Verfügung überweisen.

Die Verfehlung bestand darin, dass der Mann ein vom Zugpersonal nicht entwertetes Ticket Stettlen-Bern ein zweites Mal benützte. Und das tat er nicht bloß einmal, sondern „in ca. 3-5 Fällen“. RBS-Sprecher Caspar Lösche sagte dem Nachrichtenportal „20 Minuten“: „So etwas haben wir noch nie erlebt.“ Die Bahn wolle dem Mann schriftlich für seine Ehrlichkeit danken - und auch nichts nachträglich verlangen. „Das Jahr 1967 ist buchhalterisch sowieso schon abgeschlossen.“

dpa

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