Unfall beim "Planespotting"

Turbinenwind tötet Touristin auf Karibikinsel Sint Maarten

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Nur wenige Meter über den Badegästen: Anflug am Maho Beach auf Sint Maarten. Foto: Philipp Laage

Sint Maarten (dpa) - Auf der Karibikinsel Sint Maarten ist eine Touristin vom Turbinenwind eines Flugzeugs weggeblasen und tödlich verletzt worden.

Die 57-jährige Neuseeländerin habe sich am Zaun des Princess Juliana International Airports festgehalten, als sie wie viele andere Touristen den Start einer Boeing 737-800 am Maho Beach beobachten wollte, teilte die Polizei mit. Der starke Wind aus den Triebwerken habe die Frau fortgeblasen. Sie prallte mit dem Kopf gegen einen Betonblock und verletzte sich schwer. Im Krankenhaus erlag sie ihren Verletzungen.

Der Flughafen auf der zwischen den Niederlanden und Frankreich aufgeteilten Insel liegt gleich neben dem Maho Beach. Waghalsige Touristen, sogenannte "Planespotter", können von dort die startenden und landenden Maschinen beobachten. Die Flugzeuge müssen aufgrund der Lage der Landebahn weniger als 30 Meter über den Köpfen der Touristen fliegen, um zu landen. Obwohl es schon mehrere Vorfälle mit Verletzten in der Vergangenheit gab, ist dies laut Medienberichten wahrscheinlich der erste Todesfall.

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