Über 100 tote Tiere

Vorsicht, grausames Foto: Norweger entsetzt über Rentier-Massaker in Oslo

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Über 100 Rentiere wurden von Güterzügen getötet.

Innerhalb weniger Tage sind in Norwegen über 100 Rentiere von Güterzügen überfahren worden. Die Bahngesellschaft versprach nun Entschädigungen.

Oslo - Mehr als 100 Rentiere sind in Norwegen innerhalb weniger Tage von Güterzügen überfahren worden. Der Rundfunksender NRK beschrieb ein „kilometerlanges Blutbad“, viele Norweger zeigten sich entsetzt. Der Rentier-Besitzer habe die Bahngesellschaft mehrmals kontaktiert und man habe ihm versichert, die Züge sollten langsam an seinen Tieren vorbeifahren, berichtete der Sender. Doch die Warnung habe die Zugführer nie erreicht.

Rentiere werden in Norwegen mehr oder weniger frei gehalten. Im Winter bringen die Besitzer ihre Tiere in Gebiete, wo sie leichter Futter finden. Da es oft schwierig ist, große Herden zusammenzuhalten, warnen sie die Bahngesellschaften, bevor sie unterwegs sind. Zwischen 2013 und 2016 wurden laut NRK trotzdem mehr als 2000 Tiere überfahren und getötet.

Ein Sprecher der Bahngesellschaft sagte dem Sender, es werde Entschädigungen geben. Die Meldung des Rentier-Besitzers sei im System gewesen, aber wegen eines technischen Fehlers nicht weitergeleitet worden. Der Versuch, Lokführer in letzter Minute anzurufen, sei zu spät gekommen.

dpa

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