Arktische Luft aus Osteuropa

Kälte-Hammer! München trifft es mit voller Wucht - Schnee-Prognose für Samstag

  • Katharina Haase
    vonKatharina Haase
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  • Lucas Sauter-Orengo
    Lucas Sauter-Orengo
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Das Winter-Wetter hat Fahrt aufgenommen. Eine „Schnee-Bombe“ ist im Anmarsch, nachts fallen die Temperaturen auf zweistellige Minusgrade. München liegt mitten im betroffenen Bereich.

+++ Dieser Wetter-Ticker ist beendet. Wie es in den kommenden Tagen weiter geht erfahren Sie hier immer aktuell in unserem neuen Wetter-Ticker.+++

Update vom 14. Januar, 21.45 Uhr: Glück für alle Pendler, schade für Winterfans. Wie es nach aktuellem Wetter-Radar-Bild aussieht, bleibt München von der zweiten Schneewalze verschont. Die zieht wohl offenbar lieber Richtung Westen weiter an den westlichen Alpenrand und bleibt dort hängen. In München dagegen bleibt es in der Nacht klar und sehr kalt. Für Samstag allerdings kündigt sich schon das nächste Schnee-Tief an.

Update vom 14. Januar, 9.13 Uhr: Das Wetter in der Nacht auf den heutigen Donnerstag dürften viele Menschen in München besonders wahrgenommen haben. Stürmische Böen zogen durch die Stadt, auch Schneefall mischte sich in das unruhige Wetter mit ein. Der Deutsche Wetterdienst warnt auch weiterhin vor leichtem Schneefall. Dazu kommen gefährliche Glätte sowie Frost. In Münchens Kliniken sind ob des Frosts schon viele Menschen in den Krankenhäusern gelandet. Doch wie geht es dann weiter?

Wetter: Jetzt kommt die bittere Kälte - Portal kündigt viel Neuschnee für München an

Wie das Wetter-Portal wetter.com prognostiziert, begibt sich die Stadt jetzt in den Dauerfrost-Modus. Zunächst einmal bleibt es noch im moderaten Bereich bei knapp minus zwei Grad am Tage, doch schon in der Nacht auf Freitag (15. Januar) sinken die Werte auf bis zu minus sieben. Am Wochenende, in der Nacht auf Sonntag (17. Januar) könnten es gar minus zehn Grad werden. Dazu soll es in München, mit Ausnahme vom morgigen Freitag (15. Januar) auch wieder zu Schneefällen kommen. Das Wetter-Portal wetteronline sagt für den Sonntag etwa mehrere Zentimeter Neuschnee voraus.

Update vom 13. Januar, 17.55 Uhr: Große Lawinengefahr im bayerischen Alpenraum - darauf weist der Lawinenwarndienst Bayern hin. „In den Allgäuer, Ammergauer und Werdenfelser Alpen ist die Lawinengefahr oberhalb von 1800m groß, im restlichen bayerischen Alpenraum verbreitet erheblich“, heißt es in einer Mitteilung.

Hauptproblem sei der Neuschnee: „Er kann sich in allen Expositionen spontan als Locker- und Schneebrettlawine lösen oder bereits durch geringe Zusatzbelastung sehr leicht als Schneebrettlawine ausgelöst werden“, heißt es weiter. „Oberhalb von 1800m können sie dann groß werden. In den östlichen Regionen, wo weniger Schnee liegt, können Lawinen mittlere Größe erreichen.“ Der Lawinenwarndienst stellt abschließend klar: „Unternehmungen im Gebirge verlangen derzeit höchste Vorsicht und lawinenkundliches Beurteilungsvermögen. Die Lawinengefahr bleibt vorerst hoch.“

Wetter in Bayern: Schneefälle in München

Update vom 13. Januar, 9.36 Uhr: Der Mittwochvormittag startete in München meist trocken, teilweise zeigte sich sogar die Sonne. Doch wie geht es in den kommenden Tagen weiter? Wie Metereologe Jan Schenk von „The Weather Channel“ prognostiziert, bahnen sich weitere Schneefälle für die Landeshauptstadt an. So soll bis Donnerstag, 14. Januar, „bis zu 30 Zentimeter südlich von München“ vom Himmel kommen. In der Stadt selbst soll es dieser Vorhersage nach für immerhin 13 Zentimeter reichen.

Wetter: Polar-Luft erreicht Deutschland - „Schneereichster Winter seit zehn Jahren“

Auch in Richtung Wochenende soll es weiter sehr winterlich bleiben. Dann soll arktische Luft aus Osteuropa zu uns ziehen, besonders der Osten bekommt es dann mit eisigen Temperaturen zu tun. In München soll das Thermometer in der Nacht auf Freitag, 15. Januar, auf minus elf Grad fallen. Auch die Nächte bis einschließlich kommenden Sonntag bleiben nachts im zweistelligen Minusbereich. Experte Jan Schenk gibt sogar eine Schnee-Prognose für den laufenden Winter ab: „Es ist wahrscheinlich der schneereichste Winter seit gut zehn Jahren.“

Besonders im Süden Deutschlands wird mit Schnee gerechnet.

Update 12. Januar, 19.47 Uhr: Nach wie vor gilt die DWD-Warnung für München: Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 Stundenkilometern auf. Die Warnung gilt noch bis 22 Uhr. Zudem gelten bis morgen um zehn Uhr Warnungen vor Glätte, Frost und leichtem Schneefall.

Wetter in München: Extrem-Lage kündigt sich an - bereits jetzt mehrere Warnungen

Update 12. Januar, 10.32 Uhr: Die „Schnee-Bombe“ ist noch nicht explodiert, da liegen schon mehrere offizielle Wetter-Warnungen für München vor. Noch bis 22 Uhr sei mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 Stundenkilometern zu rechnen, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Zudem könne es über den Tag verteilt zu „leichtem Schneefall“ und „Windböen“ kommen. Ersteres dürfte einige Münchner tatsächlich eher freuen. Die Warnung vor Windböen läuft erst in der Nacht auf Mittwoch aus.

Update 12. Januar, 6.48 Uhr: Noch müssen die Münchner auf die ersten Flocken des Tages warten, hinter ihnen liegt eine durchaus frische Nacht. Aktuell zeigt das Thermometer minus 3 Grad. Laut wetteronline ist in den Mittagsstunden mit ersten Schneefällen zu rechnen.

Update 11. Januar, 22.00 Uhr: In der Nacht zum Dienstag wird es in der bayerischen Landeshauptstadt bitterkalt. Die Temperaturen sinken auf minus 12 Grad, dabei bleibt der Himmel wolkenverhangen. Diese Wolken sind es auch, die sich in der Nacht zum Dienstag (12. Januar) beginnen zu leeren und zwar in Form einer dicken Schicht Neuschnee. Zunächst sollen im Norden flächendeckend ein bis fünf Zentimeter Schnee fallen, so die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Wetter in München: „Schnee-Bombe“ erwartet - eisige Temperaturen in der Landeshauptstadt

Im Laufe der Nacht soll die Schneefallgrenze dann immer weiter bis auf die Grenze von 500 Metern fallen. So fällt zu Beginn des Dienstags noch mancherorts Regen, der aber im Laufe des Tages bis zu den südlichsten Alpenrändern von Schneefall abgelöst wird. Insgesamt, so die Prognose des Wetterexperten Jan Schenk vom „Weather Channel Deutschland“ sollen allein in München bis Donnerstag rund 30 Zentimeter Neuschnee in München fallen. Der Experte spricht von einer wahren „Schnee-Bombe“, die heftiger ausfallen könnte, als man es sonst in Deutschland gewohnt sei. Zudem bleibt es bei eisigen Temperaturen die vor allem Nachts deutlich unter 0 Grad bleiben werden.

München: Ganzer Freistaat bald eingeschneit - Sturmböen und Glätte als Gefahr für Autofahrer

Im Norden Bayerns, an der Donau sowie im Alpenvorland rechne der DWD auch mit stürmischen Böen und lokalen Schneeverwehungen. In den Höhenlagen des Bayerischen Waldes und der Alpen erwarten die Meteorologen Sturmböen bis zu 100 Stundenkilometern. Aufgrund von Wind, Glätte und schlechter Sicht sollten Autofahrer am Dienstag besonders vorsichtig sein. Wer auf eine Alternative zum Auto umsteigen kann, sollte dieses in den kommenden Tagen besser stehen lassen.

Erstmeldung vom 11. Januar 10.40 Uhr

München - Das neue Jahr hat in weiten Teilen Deutschlands sehr winterlich begonnen. Rund um München fiel nach dem Jahreswechsel der erste nennenswerte Schnee der Saison, jetzt sinken die Temperaturen in den kommenden Tagen auf die bisher tiefsten des laufenden Winters. Für den Süden und den Osten Deutschlands bahnt sich eine turbulente Wetter-Lage an: Bis Donnerstag bildet sich mit wenigen Lücken, vor allem im Nord-Westen Deutschlands, eine Schneedecke. Besonders im Süden kommt es wetter.com zufolge zu Schneehöhen von bis zu 130 Zentimeter im äußersten Süden des Landes. Auch in München wird eine dicke Schneedecke erwartet.

Wetter in Deutschland: Temperaturen krachen in den Keller - dann kommt extreme Lage

Zu Beginn der Woche, in der Nacht auf Dienstag (12. Januar) sinken die Temperaturen in München* auf bis zu minus 12 Grad, was auch Gefahren für den Körper mit sich bringen kann.. Der weitere Verlauf der Woche bleibt kühl, ganz so drastisch sollen wetter.com nach die Temperaturen jedoch nicht mehr sinken. Es bleibt dennoch bei kalten Nächten mit durchschnittlich minus vier Grad. Doch die Besonderheit der Wetter-Woche zeigt sich in den kommenden Tagen besonders aufgrund der fallenden Schneemenge.

Wetter-Hammer in Deutschland kommt: Experte rechnet mit großem Schneefall-Ereignis

„Der Schneefall in der kommenden Woche könnte etwas heftiger ausfallen als das, was wir in Deutschland gewohnt sind“, sagt Jan Schenk, Metereologe von „The Weather Channel Deutschland“ voraus. Losgehen soll es in der Nacht auf Dienstag, auch in München. Insgesamt drei Tage lang soll es in der Isar-Metropole schneien, Schenk nach wird mit 30 Zentimeter bis Donnerstag gerechnet. „Es droht tatsächlich ein großes Schneefall-Ereignis in Deutschland, es könnte sein, dass in den kommenden Tagen eine richtige Schnee-Bombe kommt“, fasst Jan Schenk die Wetter-Lage in der kommenden Woche zusammen. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Götzfried

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