Weitere Person schwer verletzt

Schüsse in Wiesbaden: Mann und Frau tot - Polizei nennt furchtbare erste Erkenntnisse

  • Patrick Huljina
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In der Nacht von Sonntag auf Montag sind bei einer Schießerei in Wiesbaden zwei Menschen ums Leben gekommen.

Update vom 1. Februar, 11.20 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen in Wiesbaden gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Nach bisherigen Erkenntnissen habe ein 56-jähriger Mann vermutlich auf die beiden Frauen geschossen und sich schließlich selbst gerichtet, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden der dpa am Montag.

Bei der Frau, die ihren schweren Verletzungen erlag, handelt es sich der Polizeimitteilung zufolge um die 49 Jahre alte Ehefrau des Mannes. Erst vier Wochen zuvor sei es zur Trennung gekommen. Die weitere verletzte Frau ist die Schwester der Getöteten. „Weitere Personen scheinen, Stand jetzt, nicht beteiligt gewesen zu sein“, so die Polizei.

Kurz vor der Tat seien die beiden Frauen vermutlich gemeinsam in der Wiesbadener Innenstadt unterwegs gewesen und dort auf den Mann getroffen. Dieser habe dann nach bisherigen Ermittlungen die Schüsse abgegeben. Die verletzte Frau habe eine Schusswunde am Kopf erlitten, sei aber außer Lebensgefahr, erklärte der Sprecher des Staatsanwaltschaft Wiesbaden.

Schüsse in Wiesbaden: Mann und Frau tot - Polizei nennt erste Details

Erstmeldung vom 1. Februar: Wiesbaden - Bei einer Schießerei in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden sind in der Nacht von Sonntag auf Montag zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Eine weitere Frau habe schwere Verletzungen erlitten und werde im Krankenhaus behandelt, sagte ein Polizeisprecher der dpa. Es handele sich wohl um eine Tat mit familiärem Hintergrund, die Beteiligten stünden in familiärer Verbindung zueinander.

In Wiesbaden sind bei einer Schießerei in der Nacht von Sonntag auf Montag zwei Menschen ums Leben gekommen.

Die Tat hat sich laut Polizei auf offener Straße im Stadtzentrum Wiesbadens ereignet. Sowohl der Verlauf als auch die genaueren Hintergründe seien derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei und Spurensicherung waren vor Ort, um den Tathergang zu rekonstruieren.

Auch eine Obduktion ist geplant. Ein Zeitpunkt dafür steht aber noch nicht fest, wie der Polizeisprecher sagte. Ein erster Notruf hatte die Polizei den Angaben zufolge am frühen Morgen gegen 3.45 Uhr erreicht. Am Tatort in der Wellritzstraße hätten Einsatzkräfte dann noch erfolglos versucht, den Mann und die Frau zu reanimieren. (ph/dpa)

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Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst

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