Grüner Daumen

Blüte fördern durch Schnitt der welken Blüten

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Manche Pflanzen sollte man besonders pflegen: Schneidet man ihre welken Blüten ab, schieben sie neue Knospen nach. Foto: Florian Schuh

Um die Entstehung neuer Blüten zu fördern, kann das Entfernen welker Blüten helfen. Doch nicht bei jeder Pflanze ist diese Maßnahme erforderlich. Was Experten empfehlen.

Berlin (dpa/tmn) - Einer der wichtigsten Tipps von Gärtnern lautet: Verwelkte Blütenköpfe abschneiden, damit die Pflanze neue bildet. Es gibt zwei Arten von blühenden Zierpflanzen: Jene, die einmal blühen und dann in Ruhepause gehen - von ihnen ist hier nicht die Rede.

Und dann sind da die Zierpflanzen, die über eine lange Zeit immer wieder neue Blüten produzieren. Man spricht hierbei von Dauerblühern. Viele der Balkon- und Topfpflanzen zählen dazu, die ab Sommer und oftmals bis zum ersten Frost im Herbst ihre Pracht zeigen.

Mit dem Abschneiden der verwelkten Blüten trickst man die Pflanze aus. Sie hat nur eines im Sinn: Nachwuchs zu produzieren. Nimmt man ihr die Blütenköpfe, steckt sie nicht ihre wertvolle Energie in die Ausbildung von Samen in den welken Blüten, sondern sie produziert schnell neue Blüten, um den natürlichen Kreislauf beizubehalten.

Doch man muss bei den Dauerblühern auch noch mal unterscheiden: Nicht jede Pflanze braucht zur Bildung neuer das Entfernen der verwelkten Blüten. Ein Beispiel sind die verwandten Petunien und Zauberglöckchen. Wie die Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ) im Zentralverband Gartenbau erläutert, sollte man bei Petunien Verblühtes ausputzen, bei den Zauberglöckchen ist das nicht nötig. Denn die kleinen Köpfe der Zauberglöckchen trocknen nach der Blüte einfach ein und werden von den vielen neuen Knospen und Blüten überwachsen und somit verdeckt.

Andere Dauerblüher wiederum gelten als selbstreinigend. Sie werfen ihre welken Blüten einfach ab und produzieren neue. Wer unsicher ist, fragt einfach die Gärtner beim Kauf im Handel. Sie wissen, welche Pflege welche Pflanze braucht.

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