Wachstumsvorteil

Immergrüne auch im Herbst und Winter einpflanzen

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Liguster ist ein beliebtes immergrünes Gehölz im Garten. Es kann im Herbst noch gesetzt werden. Foto: Andrea Warnecke

Zu kalt für eine Bepflanzung? - Für Immergrüne noch lange nicht. Sie können bis zum ersten Frost gesetzt werden. Das verschafft ihnen sogar einen Vorteil.

Berlin (dpa/tmn) - Immergrüne Gehölze lassen sich so lange noch setzen, bis der Boden gefriert. Dabei spiele es keine Rolle, ob es Oktober oder Dezember ist, erklärt Uwe Behrens, Mitglied im Bund deutscher Baumschulen.

Er rät zum Setzen noch im Herbst. Denn dann bestehe ein großer Wachstumsvorteil gegenüber Pflanzen, die erst im Frühjahr in ihre neue Umgebung kommen.

Es lohnt sich jedoch etwas Extra-Pflege im Herbst und Winter: Vor dem ersten Frost werden die jungen Pflanzen am besten noch einmal ordentlich mit Wasser versorgt. Denn auch bei Frost verdunsten sie über ihre Blätter weiterhin Wasser, insbesondere bei Wind und Sonnenschein. Allerdings bleibt der Nachschub aus dem in oberen Lagen gefrorenen Boden aus, und die Wurzeln der frisch gesetzten Gehölze reichen noch nicht tief genug.

Grundsätzlich bieten sich Standorte an, deren Boden locker und gut durchlüftet ist.

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