Sechs Schritte

Der Putzschrank quillt über? So misten Sie richtig aus

Den Putzschrank sollten Sie regelmäßig ausmisten.
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Den Putzschrank sollten Sie regelmäßig ausmisten.

Ausgerechnet der Putzschrank sieht in vielen Haushalten nicht besonders sauber aus. Wie Sie dieses Problem in wenigen Schritten beheben, erfahren Sie hier.

  • Der Putzschrank lässt in Sachen Sauberkeit oft zu wünschen übrig.
  • Dabei lässt er sich in wenigen Schritten auf Vordermann bringen.
  • Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Gerade dort, wo Ordnung eigentlich naheliegt, herrscht in deutschen Haushalten häufig Chaos: im Putzschrank! Dort Ordnung hinein zu bringen (und zu wahren) ist allerdings wesentlich einfacher als gedacht. Reinigungsexpertin Roxanna Pelka von Helpling verrät Ihnen, wie Sie in sechs einfachen Schritten das Chaos in Ihrem Putzschrank in den Griff bekommen.

Schritt 1: Ausmisten

Was viele nicht wissen: Auch Putzmittel können schlecht werden. Dann verlieren sie häufig nicht nur ihre Wirksamkeit, sondern verändern auch Farbe, Konsistenz und Geruch. Reinigungsexpertin Roxanna Pelka von Helpling rät: "Überprüfen Sie Ihre Reinigungsmittel auf ihr Haltbarkeitsdatum und testen Sie Wirkung und Geruch der abgelaufenen Mittel auf einer unempfindlichen Oberfläche." Das Putzmittel* riecht unangenehm und verschmiert eher, als dass es reinigt? Weg damit!

Schritt 2: Standort und Inhalt

Ob Ihr Schrank wirklich richtig steht? Ihre Reinigungsutensilien sind am besten unter der Spüle aufgehoben. Im Bad sollten Sie keine Putzmittel abstellen, da die Umgebung zu feucht ist und Putztücher und Co. nicht trocknen können. Im Putzschrank sollten vor allem kleinere Putzmittel und Utensilien Platz finden, die zur Grundausstattung gehören. Das sind Allzweck-, Glas- und Bad-Reiniger, sowie Schwämme, Tücher und Putzhandschuhe.

Schritt 3: Putzschrank präparieren

Vorbereitung ist das A und O - Das gilt auch für Ihren Putzschrank. Bevor Sie ihn neu befüllen, reinigen Sie ihn gründlich. "Legen Sie außerdem den Schrankboden mit Zeitungspapier aus - so wird ausgelaufenes Putzmittel aufgesogen", rät Roxanna Pelka. Voilà: Ein sauberer Schrankboden macht viel her und lässt Ihren Schrank gleich übersichtlich und ordentlich wirken.

Schritt 4: Ordnung schaffen mit Aktenhaltern

Was auf dem Schreibtisch für Ordnung sorgt, kann auch im Putzschrank nicht verkehrt sein. Tipp der Reinigungsexpertin: "Nutzen Sie Aktenhalter, die nach vorne hin abgeschrägt sind, um Ordnung in Ihren Putzschrank zu bringen! Einfach mit der offenen Seite nach vorne in den Schrank stellen und die Reinigungsmittel darin platzieren." Für die besonders Ordnungsliebenden: Sortieren Sie die Putzmittel in den Halterungen nach Einsatzbereich - ein Halter für's Bad, einer für die Küche und so weiter.

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Schritt 5: Chaos nachhaltig vermeiden

Nach dem Putzen*: Werfen Sie Ihre Putzutensilien und Mittel nicht einfach in den Schrank. Um sicherzugehen, dass Sie auch auf die Schnelle Ihre Putzmittel an den richtigen Platz zurückstellen können, rät die Reinigungsexpertin: "Platzieren Sie vielgenutzte Putzmittel wie Glasreiniger und Allzweckreiniger vorne im Schrank. Nischenprodukte wie Möbelpolitur und Rohrreiniger können nach hinten!" Besonders smart: Platzieren Sie Notfall-Putzmittel, z.B. Fleckenspray, in einem gesonderten Behälter ganz vorne, damit sie jederzeit griffbereit sind.

Schritt 6: Letzter Check

Um wirklich sicherzustellen, dass der Putzschrank sauber und geordnet bleibt, empfiehlt Roxanna Pelka: "Stellen Sie sich die folgenden drei Fragen: Ist der Putzschrank ausreichend belüftet und befindet sich nicht direkt an der Heizung? Macht die Anordnung wirklich Sinn für meinen täglichen Gebrauch? Kann ich Produkte, die ich im Notfall benötige, jederzeit problemlos erreichen?" Ja? Dann haben Sie es geschafft: Ihr Putzschrank ist (und bleibt wahrscheinlich) sinnvoll geordnet.

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Quelle: Helpling.de

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