Dreck unter Druck

"Stiftung Warentest": Nur vier Hochdruckreiniger sind "gut"

Bei Hochdruckreinigern ist in der Regel keine Chemie notwendig - gute Modelle haben auch so eine starke Reinigungskraft. Foto: Benjamin Pritzkuleit/Stiftung Warentest/dpa-tmn
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Bei Hochdruckreinigern ist in der Regel keine Chemie notwendig - gute Modelle haben auch so eine starke Reinigungskraft. Foto: Benjamin Pritzkuleit/Stiftung Warentest/dpa-tmn

Moos zwischen den Ritzen, Schmutz auf Gehwegplatten: Auch hartnäckigen Schmutz können Hochdruckreiniger entfernen. Doch nur wenige Modelle schneiden in der Untersuchung von "test" gut ab.

Berlin (dpa/tmn) - Auf Markennamen ist bei Hochdruckreinigern leider nicht unbedingt Verlass. Das zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest. Von 13 getesteten Hochdruckreinigern, die zwischen 99 und 570 Euro kosten, bekamen nur 4 Modelle eine gute Bewertung.

Zwei Geräte schnitten in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "test" ( 03/2020) sogar "mangelhaft" ab - auf beiden Modellen standen bekannte Markennamen. Ihre Leistung konnte die Tester im Dauertest nicht überzeugen. Und das, obwohl zwei andere Modelle des selben Herstellers ganz vorne lagen und gut abschnitten.

Die Tester untersuchten auch ein Zusatzteil, das man ans Ende der Spritzlanze montieren kann: den Flächenreiniger. Dieses Zubehör soll verhindern, dass die Geräte Spritzwasser und Schmutz großflächig verteilen.

Doch bei der Handhabung und Reinigungskraft der Geräte gab es große Unterschiede - bei zwei Modellen bekamen die Tester sogar eine unfreiwillige Dusche.

Zudem raten die Tester Käufern, sich auch auf Angaben zum Maximaldruck und zur Lautstärke nicht automatisch zu verlassen - diese Werte seien für Verbraucher schwer prüfbar, stimmen aber nicht immer mit der Realität überein.

test: Hochdruckreiniger

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